DB Investor bei Kabelverkauf aus dem Rennen

Dienstag, 28. Dezember 1999

Bei den Verkaufsverhandlungen über das TV-Kabelnetz in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland sind nur drei ausländische Konzerne in die Endauswahl der Deutschen Telekom gekommen: Es handelt sich dabei um den britischen Kabelnetzbetreiber Klesch, das US-Konsortium Callahan und die niederländische United Pan-Europe Communications (UPC). Die Verträge sollen bis Ende Januar unterschriftsreif sein. Die Deutsche-Bank-Tochter DB Investor ist nach Aussage eines Telekom-Sprechers nicht in die Endauswahl gekommen, da ihr Angebot nicht den Erwartungen der Telekom entsprochen habe. Aus dem Verkauf ihres Kabelgeschäftes erhofft sich die Telekom gut 30 Milliarden Mark Einnahmen.
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