D&AD ernennt Paul Brazier zum Präsidenten

Mittwoch, 16. September 2009
D&AD-Präsident Paul Brazier
D&AD-Präsident Paul Brazier

Paul Brazier ist neuer Präsident des D&AD in London. Er  übernimmt den Vorsitz des Londoner Kreativclubs von Gerrick Hamm. Brazier, im Hauptberuf Executive Creative Director bei AMV BBDO, will sich in seiner Amtszeit darum kümmern, dass die D&AD Awards ihre Bedeutung in der Kreativbranche behalten. "Unsere Jurys sind bekanntermaßen besonders streng und darauf sind wir stolz", betont er. Es gebe immer mehr Award Shows, die um Teilnehmer wetteifern. Für das kommende Jahr rechnet der Club mit weniger Einkommen durch sinkende Einreichungszahlen. "Wahrscheinlich hat jeder meiner Vorgänger das jeweils kommende Jahr als Herausforderung beschrieben - 2010 wird definitiv eine sein", meint der Präsident. In der aktuellen Debatte um Fakes stellt sich der D&AD hinter die Haltung des One Club in New York, der vergangene Woche einen Strafkatalog veröffentlicht hatte. "Wir bestehen weiterhin auf unser Recht, alle betrügerischen Einsendungen und die verantwortlichen Agenturen vom laufenden sowie von folgenden Wettbewerben auszuschließen", heißt es in einem Statement. "Die Arbeiten müssen auf einem echten Briefing basieren und vom KUnen abgenommen und bezahlt sein. Arbeiten, die nur entsanten sind, um bei Award Shows eingereicht zu werden, sind nicht berechtigt", betont der Club seine Haltung. Gleichzeitig betonen Brazier und Chief Executive Tim O'Kennedy, dass der D&AD die Arbeiten schon immer nach strengen Regeln auf ihre Legitimität geprüft habe. 

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Wie deutsche Kreative auf die neuen Regeln des One Club reagieren lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 38/2009.

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Neben dem Wettbewerb schreibt er das Thema Nachwuchs und Ausbildung groß. Es sei immer das Ziel des D&AD gewesen, die besten Studenten zu ermutigen und ihnen beim Einstieg in den Job zu helfen. jf
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