Cyber: DDB Tribal mit größten Chancen auf Löwen

Dienstag, 19. Juni 2012
Die Juroren der Cyber Lions 2012 mit dem deutschen Mitglied Eric Schoeffler (1.v.l.)
Die Juroren der Cyber Lions 2012 mit dem deutschen Mitglied Eric Schoeffler (1.v.l.)


Es ist ein Ausrufezeichen, wenn auch ein sehr kleines: Elf der insgesamt 163 eingereichten Arbeiten aus Deutschland haben es auf die Shortlist geschafft. Das entspricht einer Quote von 6,8 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei schwächeren 5,5 Prozent (10 Shortlistplätze). Ob deutsche Digital-Kreationen am Ende glänzen können, bleibt abzuwarten. Die größten Chancen auf einen der begehrten Cyber-Lions jedenfalls hat DDB Tribal. Die Agentur hat vier Eisen im Feuer. Nominiert sind die Volkswagen-Kampagnen "Rock 'n' Scroll" und der Auftritt zur Unfallprävention "Don't make up and drive" (2x). Aus dem Düsseldorfer Büro kommt die Arbeit "Piano for Peace" für den Klavierbauer Steinway & Sons. Auch Heimat darf sich Hoffnungen auf einen Löwen machen. Ihre "The CNN Ecosphere" wählten die Juroren um Jurychef Iain Tait, Global Interactive Executive Creative Director von Wieden + Kennedy, gleich dreimal auf die Shortlist. Komplettiert wird das Feld der deutschen Cyber-Nominierungen von Red Rabbit ("Vocal Coaching Website" für Your Music), BBDO Germany ("Smart E-Ball" für Daimler/Smart), Jung von Matt ("The Invisible Drive" für Mercedes-Benz) und Lukas Lindemann Rosinski ("Key to Viano" für Mercedes-Benz).

Insgesamt wählte die Jury mit dem deutschen Mitglied Eric Schoeffler von DDB Tribal 172 Kreationen auf die Shortlist - und war damit noch strenger als ihre Kollegen im Vorjahr. Gerade einmal 6,9 Prozent erreichen die Finalrunde. 2011 waren es 7,8 Prozent. Deutschland stellt 6,4 Prozent der Nominierungen. Dominiert wird die Shortlist wie im Vorjahr von den USA mit 45 Platzierungen. Dahinter folgen die schon im vergangenen Jahr bei den Cyber-Lions erfolgreichen Ländern Großbritannien (19 Nominierungen), Japan (18 Shortlistplätze) und Schweden (15 Nominierungen). jm
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