Cross Media Award-Sieger gekürt

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Die Gewinner des Ifra XMA Cross Media Award 2006 stehen fest. Sieger in der Gruppe mit einer Auflage über 250.000 Exemplaren ist der englische "Guardian". Bei einer Auflage von 100.000 bis 250.000 sicherte sich die argentinische "La Naciión" der ersten Platz und bei den Publikationen unter 100.000 Exemplare ging "20 Cent Saar" aus dem Saarland als Sieger hervor. Zur Bewertung standen crossmediale Sonderprojekte rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die sich positiv auf die Auflage oder den Anzeigenverkauf ausgewirkt haben. Dazu erreichten Einsendungen von 55 Zeitungsverlage aus 29 Ländern die Jury . Die Beurteilung fand in drei Kategorien, gestaffelt nach Auflage, statt.

Bei den Zeitungen mit einer Auflage von mehr als 250.000 Exemplaren überzeugte der "Guardian" durch seine Internet-Bericherstattung mit Live-Ticker, Podcast und WM-Blog. Die japanische "Nihon Keizai Shimbun" konnte sich durch die Verzahnung herkömmlicher und moderner Medien den zweiten Platz sichern. Den dritten Platz belegte die "New York Times", die bei ihrer Berichterstattung besonders auf Dialog-Medien gesetzt hat.

In der Gruppe mit einer Auflage von 100.000 bis 250.000 Exemplaren fielen die aufeinander abgestimmten TV- und Radiospots der "La Nación" aus Argentinien besonders positiv auf. Das spanische Blatt "El Correo" informierte seine Leser über viele verschiedene Medienkanäle und kam so auf den zweiten Platz. Den dritten Platz holte sich mit seiner farbenfrohen Berichterstattung für ein jüngeres Publikum holte "Vecernij List" aus Kroatien.

In der Gruppe mit einer Auflage unter 100.000 Exemplaren dominierten diedeutschsprachigen Blättern. Den ersten Platz belegte die Tageszeitung "20 Cent Saar", die mit einer multimedialen Kampagne auf ihr eigenes WM-Event aufmerksam machte. "Die Glocke" schaffte es mit ihren Crossmedia-Aktivitäten auf den zweiten Platz. Die einzige deutschsprachige Tageszeitung in Belgien, das "Grenz-Echo", mobilisierte Tausende für ihr WM-Tippspiel im Internet und errand dadurch den dritten Platz. ems

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