Corporate Publishing bleibt auf Wachstumskurs

Dienstag, 27. Februar 2007
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Wachstumskurs Manfred Hasenbeck


Die Corporate Publishing-Dienstleister (CP)schauen zuversichtlich ins neue Jahr: Rund 79 Prozent beurteilen die Aussichten für 2007 als überdurchschnittlich gut. Damit dürfte sich der positive Branchentrend aus dem Vorjahr verlängern. 2006 erzielten 80 Prozent der CP-Dienstleister ein Umsatzwachstum, das im Durchschnitt bei 17 Prozent liegt. Die Zahlen gehen auf eine Umfrage des Branchenverbands Forum Corporate Publishing (FCP) unter den Mitgliedern zurück. Rund 13 Prozent des Umsatzwachstums erzielen die Unternehmen demnach mit gedruckten Informationen, etwa 4 Prozent entfällt auf neue Medien. "Die wichtigste Säule im Bereich Corporate Publishing sind nach wie vor die Printmedien", sagt Michael Höflich, Geschäftsführer des FCP. Entsprechend realisierten die FCP-Mitglieder durchschnittlich 3,9 neue Printobjekte im vergangenen Jahr. Der Verband schätzt, dass es derzeit 3500 Titel auf dem deutschen Markt gibt, rund ein Drittel hiervon wird von den Verbandsmitgliedern Der Refinanzierungsanteil durch Fremdanzeigen beträgt laut Befragung rund 24 Prozent.

Trotz der Printdominanz werden Onlinemedien zunehmend wichtiger. So realisiert jedes FCP-Mitglied 2006 durchschnittlich 2,9 neue elektronische Objekte. Vor allem E-Journals gewinnen an Bedeutung: Jedes FCP-Mitglied brachte im Durchschnitt ein neues elektronisches Magazin an den Start. Während auch Weblogs für die Unternehmen immer wichtiger werden, sei aber keinesfalls geklärt, wie sich mit diesen neuen Services Geld verdienen lasse. Dennoch sei es wichtig, die neuen Medien bespielen zu können, betonte Manfred Hasenbeck, Geschäftsführer von Burda-Yukom: "Wer heute zum Kunden sagt, ich mache nur Zeitung, kann gleich wieder nach Hause gehen." rid



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