Corporate Publishing: Digital und Print ergänzen sich

Montag, 14. Juni 2010
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Fast 90 Prozent der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzten neben dem bisherigen Print Corporate Publishing zunehmend digitale Medien ein, um mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern zu kommunizieren. Zu diesem Ergebnis kommt die "Basisstudie II", die die Züricher Marketingberatung Zehnvier im Auftrag des Europäischen Instituts für Corporate Publishing (EICP) und des Forum Corporate Publishing (FCP) durchgeführt hat.

Insgesamt geben die Unternehmen rund 4,4 Milliarden Euro für Corporate Publishing (CP) aus. Davon fließen circa 1,6 Milliarden Euro in digitale Kommunikationsmedien, während rund 2,8 Milliarden Euro für Printmedien wie Kunden- oder Mitarbeitenmagazine ausgegeben werden. Im Schnitt werden 132.000 Euro pro Jahr in firmeneigene Webseiten, elektronische Newsletter und E-Magazines investiert. Dies entspricht 38 Prozent der durchschnittlichen Gesamtausgaben von 350.000 Euro für Corporate Publishing.

Laut FCP-Vorstandsmitglied Andreas Siefke dokumentiert das Ergebnis "zum einen das große Potenzial, das sich für die CP-Anbieter aus den digitalen und mobilen Medien ergibt, andererseits wird deutlich, dass Print nach wie vor ein gesundes und solides Fundament bildet."

Weitere Erkenntnisse der Studie sind, dass acht von zehn Unternehmen ihr digitales CP als Ergänzung zu Print-Kommunikationsmedien ansehen und bereits drei Viertel der Unternehmen den Einsatz von Druckmedien mit digitalen Medien abstimmt. hor
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