Cora Verlag strafft Markenarchitektur

Freitag, 12. November 2010
Die erste Ausgabe von "Julia" für 2011
Die erste Ausgabe von "Julia" für 2011

Frischer Wind bei „Julia" und Co: Der Cora Verlag in Hamburg strafft seine Romanheft-Produktpalette. Ab Januar 2011 erscheinen unter den Titeln „Julia", „Bianca", „Romana" und „Baccara" nur noch 19 statt 28 Romanreihen. Zudem schrumpft die Anzahl der Sonderbände von 13 auf drei Titel, da diese nun in neue oder bestehende Serien integriert werden. Damit soll das Cora-Portfolio für den Grosso, Einzelhandel und die Leserinnen überschaubarer und transparenter werden. Zugleich will man die Positionierung der einzelnen Reihen schärfen, die Kannibalisierung verringern und damit die Verkäufe steigern.

Neu eingeführt wird das Premium-Produkt „Julia Saison", das viermal jährlich erscheint und die bisherigen Sonderbände zu Valentinstag, Muttertag, Hochzeit und Weihnachten als eigenständige Serie mit einheitlichem Design vereint. Ebenfalls neu sind die Reihen „Romana Gold" und „Bianca Gold" mit je 448 Seiten, die sechs Mal pro Jahr für 5,95 Euro erhältlich sind. Die Reihe „Julia Gold" (5,95 Euro) wird um 64 Seiten erweitert - zugunsten einer größeren Schrifttype. Außerdem gibt es neue Claims, Logos und Farben. Auch inhaltlich wurden die einzelnen Titelprofile geschärft.

In den kommenden Wochen und Monaten werden die Portfolio- und Heft-Relaunches durch eine Werbekampagne mit Inbook- und Fremdanzeigen in Titeln wie „Funkuhr" und „Das Goldene Blatt" begleitet (Agentur: Orange Cube, Hamburg). Hinzu kommen Mailings, Newsletter und PoS-Maßnahmen. Der Cora Verlag ist eine Tochter der kanadischen Harlequin Enterprises Ltd. und nach eigenen Angaben mit jährlich 800 Romantiteln (verkaufte Gesamtauflage: 15 Millionen) und 94 Prozent Anteil Marktführer auf dem Gebiet der Romane im Pressevertrieb. rp
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