Contrast-Award für Außenwerbung 2001 geht am Palmers und Telekom

Freitag, 01. Februar 2002

Das österreichische Textilhandelsunternehmen Palmers und die Deutsche Telekom sind diesmal die Gewinner des Contrast-Award für Außenwerbung. Eine unabhängige Fach-Jury zeichnet damit zum achten Mal Unternehmen aus, die das Medium Außenwerbung beispielhaft und mit nachweislichen Erfolg planen und realisieren.

Weil Palmers konsequent und über viele Jahre hinweg für seine exklusive Strumpf- und Wäschekollektionen das Plakat als zentrales Medium einsetzt, sprach jetzt eine Fachjury dem international tätigen Handelsunternehmen den Contrast-Award zu. Die Kreativen von Lowe Lintas GGK, Wien, haben, so die Begründung der Jury, mit hervorragend gestalteten Plakaten und einer sorgfältigen Auswahl der belegten Stellen die optisch hochwertige Unterwäsche in immer neuen aufregenden Umsetzungen präsentiert und damit das Image und die Bekanntheit des Handelsunternehmens gefestigt.

Ebenfalls mit dem Contrast-Award wurde die Deutsche Telekom in der Kategorie "Ungewöhnliche Nutzung von Werbeplätzen" ausgezeichnet. Die Idee, das Brandenburger Tor in Berlin während der Renovierungsarbeiten von November 2000 bis August 2002 zu verhüllen und die Fläche mit im allgemeinen monatlich wechselnden Motiven werblich zu nutzen, überzeugte die Jury ebenso wie die adäquate kreative Gestaltung (Springer & Jacoby, Hamburg) und die weltweite und permanente Medienresonanz mit ungewöhnlich hohen Kontaktchancen.

Eine "Lobende Erwähnung" vergab die Jury an die Freimuth Wassertechnik Frank Pelzer, Bad Soden, für eine Werbeträger-Innovation, bei der ein digitales Werbedisplay in die Spiegel über den Waschbecken in Damen- und Herren-Toiletten von Szene-Lokalen integriert ist. In Form einer Endlosschleife von maximal 300 Sekunden werden Videospots mit Ton abgespielt.

Die Übergabe an die Gewinner des Jahres 2001 erfolgt auf dem 6. Deutschen Plakattag, der am 13. Juni 2002 von HORIZONT in Frankfurt am Main veranstaltet wird.
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