Constantin zieht für 2002 positive Bilanz

Dienstag, 14. Januar 2003

Constantin Film kann in allen Geschäftsfeldern auf ein erfolgreiches Jahr 2002 zurückblicken. Mit einem Marktanteil von 8,2 Prozent bleibt er auch weiterhin der erfolgreichste deutsche Independent-Verleiher. Unter den Top 10 der deutschen Filme befanden sich acht im Verleih von Constantin, darunter "Nirgendwo in Afrika", "Knallharte Jungs", die Bernd Eichinger Produktion "Resident Evil", Doris Dörries "Nackt" und die Wiederaufführung von "Der Schuh des Manitu".

Auch als Produzent kann Constantin Erfolge vermelden: Die internationale Produktion "Resident Evil" konnte an den internationalen Kinokassen bislang 105 Millionen US-Dollar umsetzen. Ein Image-Erfolg gelang mit der Caroline Link-Verfilmung "Nirgendwo in Afrika", der für den Golden Globe in der Kategorie "Best Foreign Language Film" nominiert war und auch als deutscher Kandidat für den Oscar ausgewählt wurde. In Deutschland wurde der Film beim Deutschen Filmpreis und beim Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Die TV-Produktionen von Constantin liefen ebenfalls erfolgreich. Das von der Constantin-Filmbeteiligung Rat Pack produzierte TV-Event "Das Jesus Video" war nach Angaben von Constantin der erfolgreichste TV-Film des vergangenen Jahres, und auch die Eigenproduktion "Die Nebel von Avalon" war ein Zuschauererfolg. In den ersten drei Quartalen 2002 konnte der Umsatz um 10,2 Prozent auf 94,7 Millionen Euro gesteigert werden. Durch Sondereffekte lag der Fehlbetrag bei 7,4 Millionen Euro.
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