Constantin Kaloff verlässt Aimaq von Lobenstein schon wieder

Freitag, 08. Juni 2012
AvL-Team: Carsten Schubert, Alexander Glasneck, Daniel Bödeker, Nadia Al-Mardini, Marcus Bank (v.l.)
AvL-Team: Carsten Schubert, Alexander Glasneck, Daniel Bödeker, Nadia Al-Mardini, Marcus Bank (v.l.)

Die Berliner Agentur Aimaq von Lobenstein (AvL) baut die Führungsmannschaft um. Neue Kreativdirektorin mit Zuständigkeit für den Großkunden Ergo wird Nadia Al- Mardini, 32. Sie ist seit Ende 2010 für das Team um Co-Gründer André Aimaq tätig und übernimmt den Aufgabenbereich von Constantin Kaloff, der die Agentur Ende des Monats verlässt. Kaloff war erst im Frühjahr 2011 als Creative Consultant zu AvL gestoßen. Er kam von Philipp und Keuntje. Dort war der frühere JvM- und S&F-Mann ebenfalls nur rund ein Jahr tätig. Sein jetziger Ausstieg hat wohl vor allem private Gründe: Er will zurück nach Hamburg. Ob er wieder bei einer Agentur einsteigt oder sich anders orientiert, ist noch nicht entschieden. Kaloff kündigt an, ab Juli erst mal freiberuflich zu arbeiten.

Neben der Beförderung von Al-Mardini, die vor ihrem Einstieg bei AvL für Agenturen wie DDB, FCB und Scholz & Friends tätig war, gibt es zwei Neuzugänge in der Kreation. Texter Daniel Bödeker kommt von DDB. Außerdem verstärkt Art Director Carsten Schubert das Team. Er stand zuletzt in Diensten von Heimat. Auch auf Beratungsebene tut sich etwas. Neuer Client Service Director wird Markus Bank. Er löst Unitleiterin Diana Brix ab, die die Agentur verlässt. Bank, 35, kümmerte sich bislang um den Kunden Head und ist nun unter anderem auch für Ergo zuständig.

Ebenfalls aus den eigenen Reihen befördert wird Alexander Glasneck. Er agiert künftig als Digital Management Consultant und gehört wie Al-Mardini und Bank sowie Carsten Riechert (Beratung), Marc Wientzeck (Kreation), Timo Schips und David Bramhoff (beide Strategie) zur Geschäftsleitung der nach eigenen Angaben rund 60 Mitarbeiter starken Firma.

Konkrete Geschäftszahlen nennt AvL nicht. Laut Co-Chef Aimaq ist die Agentur im vorigen Jahr aber um 20 Prozent gewachsen. Im laufenden Geschäftsjahr will man dieses Volumen stabilisieren. Zu den Etatgewinnen der jüngsten Zeit gehören WWF, Freixenet und Migros sowie ein Etat, der noch nicht kommuniziert werden darf. Nicht mehr zum Portfolio gehören die Etats von Ferrero für die Marken Nutella und Rocher. mam
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