Condé Nast: General Manager Markus Schönmann muss offenbar gehen

Mittwoch, 22. Juli 2009
Markus Schönmann
Markus Schönmann

Condé Nast Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Nach der Bekanntgabe, dass Springer-Verlagsgeschäftsführer Moritz von Laffert als Deutschlandchef bei Condé Nast einsteigt, gibt es einen erneuten Paukenschlag: General Manager Markus Schönmann muss den Verlag offenbar verlassen. Informierte Kreise aus dem direkten Umfeld von Schönmann haben dies gegenüber HORIZONT.NET bestätigt. Der Verlag wollte hingegen keine Stellung nehmen - nur so viel: "Er ist krank geschrieben."

Medienberichte, nach denen der Abgang mit einem Interview Schönmanns, das offenbar den Verleger Jonathan Newhouse verärgert haben soll, zusammen hängt, wurden aus dem Umfeld von Schönmann hingegen dementiert.

Schönmann hielt nach dem Ausscheiden von Europa-Chef Bernd Runge interimistisch das Zepter für das Deutschland-Geschäft in der Hand. Durch den angekündigten Einstieg von von Laffert sah sich Schönmann offenbar in seinen Kompetenzen beschnitten. Über die künftige Rolle von Schönmann bei Condé Nast herrschte jedoch die ganze Zeit Unklarheit. Auch Newhouse hatte sich nie offiziell über die Zukunft von Schönmann geäußert.

Offiziell soll von Laffert seinen neuen Posten erst zum 1. Oktober antreten. Dieser Termin könnte Medienberichten zufolge nun eventuell vorgezogen werden. jm
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