Communication Networks: TV-Werbung stört mehr als Web-Werbung

Freitag, 09. Mai 2008
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Werbung in Zeitschriften ist glaubwürdiger, als Werbung im TV und Internet. Zu diesem Ergebnis kommt die umfangreiche Markt-Media-Studie Communication Networks 11.1, die der Focus Magazin Verlag herausgibt. Rund 20.000 Interviews wurden dazu geführt. Von den Befragten halten 33 Prozent Zeitschriftenwerbung für "im Großen und Ganzen glaubwürdig", 20 Prozent TV-Spots und gerade mal 11 Prozent Internetkampagnen.

TV- und Print-Werbung haben einen annähernd gleich großen Unterhaltungswert (je 30 Prozent). Allerdings werden Fernsehspots als deutlich störender empfunden als Anzeigen in Magazinen. Interessant: Während 50 Prozent von TV-Spots genervt sind, ärgern sich im Internet lediglich 36 Prozent der User über Werbung.

Medial sind die deutschen Haushalte gut ausgestattet: Etwa jeder Zweite hat mehrere TV-Geräte, 56 Prozent haben mindestens eine Tageszeitung abonniert, 40 Prozent mindestens eine Wochenzeitung oder Zeitschrift, 66 Prozent einen oder mehrere PCs.

Die Internet-Nutzung steigt kontinuierlich. Doch bei vielen Aktivitäten sind Nutzer nach wie vor zurückhaltend: Lediglich 1 Prozent ist in Social-Networks wie StudiVZ und Youtube aktiv. Bei Internetkäufen investieren gerade mal 7 Prozent mehr als 500 Euro.

Mit deutlichem Abstand (78 Prozent) nutzen die Befragten im Netz Suchmaschinen, danach folgen E-Mails schreiben (56 Prozent), sowie die Suche nach Produktinfos und Veranstaltungshinweisen (je 40 Prozent). se



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