Comdirect führt für die meisten Mitarbeiter Kurzarbeit ein

Freitag, 31. August 2001

Der Onlinebroker Comdirect führt für den größten Teil der Belegschaft Kurzarbeit ein. Dies bestätigte ein Comdirect-Sprecher der "Financial Times Deutschland". Danach sind 765 Mitarbeiter in den Call-Centern und der Verwaltung in Kiel und Quickborn betroffen. In Abstimmung mit dem Betriebsrat werden Arbeitszeit sowie Entgelte um 20 Prozent gekürzt, um Entlassungen zu vermeiden. Den Abbau von 150 Arbeitsplätzen bis zum Jahresende will Comdirect durch Ausnutzen der natürlich Fluktuation erreichen. Zurzeit hat die Commerzbank-Tochter 1300 Beschäftigte.
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