Cicero erhöht Copypreis

Montag, 21. Juni 2010
Cicero-Käufer bekommen Booklet dazu
Cicero-Käufer bekommen Booklet dazu

Ab Ausgabe 7, die am 24. Juni  2010 erscheint, erhöht "Cicero" den Copypreis von 7 auf 8 Euro. Das Jahresabo des Magazins kostet künftig 84 statt bislang 75 Euro. Damit hält der zum Schweizer Ringier-Verlag gehörende Titel an seiner Hochpreispolitik fest. "Unser Credo lautet: Qualität hat ihren Preis", sagt Martin Paff, Verlagsgeschäftsführer Ringier Deutschland. Er geht davon aus, dass die Preiserhöhung nicht zu einem spürbaren Leserschwund führen wird: "Die Preis-Absatz-Elastizität ist gerade bei Premium-Leserschaften eher gering", so Paff. Helma Spieker, Gesamtanzeigenleiterin News bei G+J Media Sales, die das Magazin vermarktet, glaubt, dass die Anhebung auch im Anzeigenmarkt gut aufgenommen wird: "Die selbstbewusste Preiserhöhung stützt die Positionierung als Magazin der Entscheider und Meinungsführer."

Sicherheitshalber lockt "Cicero" in der Juli-Ausgabe mit einer Zugabe und startet eine zwölfteilige Klassiker-Reihe in Kurzform. Auf 20 Seiten im A6-Format fasst der Partner Get Abstract große Klassiker der Weltliteratur zusammen. Die ersten sechs Ausgaben der Booklet-Reihe werden mit der Kiosk-Ausgabe erhältlich sein, darunter Thomas Manns "Zauberberg". Neue Abonnenten erhalten weitere sechs Ausgaben kostenlos. Alle zwölf Bände können für 15 Euro bezogen werden.

In der IVW I/2010 verkaufte "Cicero" 82.330 Exemplare - 2,16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Einzelverkauf ist in dieser Zeit um 4,1 Prozent auf 15.314 gesunken, die Abos sind dagegen um 10,38 Prozent auf 26.094 gestiegen. Rund 20.000 Exemplare entfallen auf Bordexemplare, je circa 10.000 Stück gehen in Lesezirkel und Sonstige Verkäufe. pap
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