CSR und das digitale Erscheinungsbild beeinflussen die Wahrnehmung von B-to-B-Anbietern

Montag, 23. Juni 2008

Gesellschaftlich engagierte Unternehmen werden positiver wahrgenommen, als Konkurrenten, die keine soziale Verantwortung übernehmen. Zu diesem Konsens kamen die Referenten der 46. Würzburger Werbefachgespräche, die Vogel Business Media unter dem Motto "Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen - Erfolgsgaranten guter B-to-B-Kommunikation" veranstaltet. Gute Corporate Social Responsibility (CSR) unterscheide sich von schlechter, unter anderem durch das gewählte Betätigungsfeld. "Je dichter das an dem Unternehmenskern ist, desto größer die Chance, dass dadurch Authentizität entsteht", meint Jörg Ihlau von Serviceplan Public Opinion. Durch CSR werden Marken unterscheidbar, so dass ein Wettbewerbsvorteil entsteht. Wenngleich B-to-B-Anbieter bedenken müssen, dass CSR beim Konsumenten nicht das primäre Entscheidungskriterium bei Kaufentscheidungen ist.

Immer wichtiger wird beispielsweise das digitale Erscheinungsbild. "Mitunter kann der digitale Ruf sogar geschäftsschädigend sein, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird", sagt Klaus Eck von PR Blogger. Jedes Unternehmen habe die Chance, im Netz selbst aktiv zu werden und so das eigene Image und das Agendasetting zu beeinflussen. se

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