CP-Barometer: Corporate Publishing-Budgets bleiben stabil

Donnerstag, 26. März 2009
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Krise


Unternehmen investieren in der Krise unverändert ins Corporate Publishing. Dies fand das Europäische Institut für Corporate Publishing (EICP) mit dem ersten CP-Barometer heraus. Der CP-Bereich bleibt als Ausnahme sehr stabil. Befragt wurden allerdings neben Unternehmen auch CP-Dienstleister. Für knapp 70 Prozent ist Corporate Publishing ein herausragendes Marketinginstrument, ein weiteres Fünftel erwarten einen Bedeutungsgewinn gegenüber anderen Kommunikationsaktivitäten. Die Befragung wurde von der Schweizer Marktforschungsagentur Zehnvier durchgeführt. Im Mittelpunkt jeder Befragung, die zweimal jährlich stattfindet, steht ein zentrales, wirtschaftsrelevantes Thema, diesmal die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Sektor. Diese geht auch nicht spurlos an den Unternehmen vorüber. Zwei Drittel sagen, dass sich die Krise negativ auswirken wird. 85 Prozent halten Unternehmenspublikationen für ein sehr gut geeignetes Instrument für erfolgreiche Kommunikation in der Krise.

Allgemein wird das Kommunikationsbudget eher sinken. Ausgaben für klassische Werbung und Events werden laut CP-Barometer um fast 60 Prozent reduziert, Public Relations um 45 Prozent. 60 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das Budget in der Krise gleich bleibt.

Wegen hohen Produktionskosten tendieren die Unternehmen eher zu Online als zu Print: Die Hälfte wird sich auf Webseiten und Internetportale konzentrieren, über ein Drittel auf E-Newsletter und E-Magazines. HOR
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