Burda wirbt erstmals für "Burda Style"

Montag, 15. Februar 2010
Die Anzeigen sind in Burda-Titeln wie "Elle" zu sehen
Die Anzeigen sind in Burda-Titeln wie "Elle" zu sehen

Die Verlagsgruppe Hubert Burda Media startet ab 17. Februar eine Printkampagne, um erstmals ihr Modemagazin "Burda Style" zu bewerben. Burda wird die Anzeigen für einen bisher unbegrenzten Zeitraum in diversen Schwestertiteln (unter anderem "Elle", "Elle City" und "Bunte") sowie externen Titeln schalten. Schon im Frühjahr vergangenen Jahres hatte der Verlag das ursprüngliche "Burda Modemagazin", dessen Herzstück Anleitungen und Schnittmuster für modische Handarbeiten sind, in „Burda Style" umbenannt. Nun folgen die passenden Werbemaßnahmen. Diese sollen laut Redaktionsdirektorin Ulrike Zeitlinger zeigen, "dass Selbstgemachtes nicht nur unheimlich viel Spaß bereitet, sondern dass Nähen und Co. auch stylish und voll im Trend ist". Ziel der Kampagne ist es, auch junge Frauen für selbstgeschneiderte Mode zu begeistern und möglicherweise neue Leserkreise zu erschließen.

Für die kreative Umsetzung der Kampagne sorgt die Heye-Tochter Red Urban, die den Claim "Burda Style - that's my style" in drei verschiedenen Motiven inszeniert. Alle drei Anzeigen präsentieren jeweils ein Model, auf dessen Kleidung Schnittmuster skizziert sind. Daneben finden sich Wortspiele wie "Kleid: selbst genäht. Gürtel: selbst entworfen. Hut: selbst verziert. Sie: selbstverwirklicht", durch die Burda suggerieren will, dass selbstgemachte Mode auch ein neues Selbstbewusstsein generieren kann.

Die Publikumszeitschrift, die laut Verlag monatlich weltweit rund eine Million Exemplare verkauft, ist hierzulande auf neue Leser angewiesen. Ende 2000 verkaufte der Titel noch rund 267.000 Exemplare, innerhalb von acht Jahren hatte sich die Auflage dann mehr als halbiert. Durch den Relaunch konnte Zeitlinger wieder einen Aufwärtstrend erwirken. Aktuell liegt die verkaufte Auflage der "Burda Style" bei rund 144.000 Exemplaren (4. Quartal 2009). hor
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