Burda will um DFB-Rechte mitbieten

Montag, 21. April 2008
Fordert formelle Ausschreibung der Rechte: Christiane zu Salm
Fordert formelle Ausschreibung der Rechte: Christiane zu Salm

Hubert Burda Media will in den Handel mit TV-Fußballrechten einsteigen. Unter der Initiative von Christiane zu Salm, die seit April im Vorstand für den neu geschaffenen Vorstandsbereich Cross Media zuständig ist, wurde ein Angebot entwickelt, mit dem sich das Unternehmen um die TV-Rechte für den DFB-Pokal und die deutschen Länderspiele bewerben will. Bis zum 30. Juni haben die bisherigen Rechteinhaber, ARD und ZDF, ein Erstverhandlungsrecht. Daher hatte der Verband bisher auf eine Ausschreibung verzichtet. Nun fordert die Gründerin von 9 Live und ehemalige MTV-Europa-Chefin zu Salm eine formelle Ausschreibung der Rechte.

Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten sich bereits grundsätzlich mit dem Deutschen Fussballbund (DFB) auf eine Verlängerung ihrer Rechte ab 2009 geeinigt. Dabei sollte der Pay-TV-Sender Premiere als Partner hinzukommen.

Wie Faz.net berichtet, soll am kommenden Mittwoch ein "Memorandum of Understandig" präsentiert werden, mit dem der DFB und der Ligaverband ihr Einvernehmen zu einem noch zu unterzeichnenden Fernsehdeal protokollieren. Dies sehe vor, dass ARD und ZDF Zusammenfassungen und eine oder zwei Live-Übertragungen pro Runde zeigen und Premiere die Spiele in voller Länge - als Einzelpartie oder in Konferenz - überträgt.
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