Burda will neue Länder mit Werbekampagne stärken

Donnerstag, 27. Mai 2004
Kreation von McCann-Erickson in Hamburg
Kreation von McCann-Erickson in Hamburg

Einen Solidaritätszuschlag der anderen Art leistet jetzt der Münchner Burda-Verlag: In seinen Titeln "Focus", "Bunte", "Freundin", "Guter Rat", Instyle", "Playboy" und "Superillu" wirbt der Verlag mit einer Anzeigenkampagne für die neuen Bundesländer und deren Potenzial. Für das Projekt hat der Super-Verlag Politiker, Prominente und Wirtschaftsbosse als Testimonials gewonnen.

Den Anfang macht Verleger Hubert Burda, der derzeit auch für die Sparkassen wirbt. "Der Aufbau Ostdeutschlands ist für mich immer eine Herzenssache gewesen", lässt er sich in der Anzeige zitieren. Mit von der Partie sind unter anderen auch der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber und der Regierende Bürgermeister Berlins Klaus Wowereit.

Die Kampagne verantwortet die Hamburger Agentur McCann-Erickson, die Idee stammt von Hubert Burda und "Superillu"-Chefredakteur Jochen Wolff. Der Bruttoetat liegt bei einer Million Euro. Den Auftritt begleitet "Superillu" mit einer Serie, die Westdeutsche porträtiert, die in den neuen Ländern "ihr Glück fanden". ra
Meist gelesen
stats