Burda verlangt Unterlassungserklärung von Kachelmann-Anwalt Schwenn

Donnerstag, 09. Juni 2011
Philipp Welte will die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen
Philipp Welte will die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen

Der Streit zwischen Burda-Vorstand Philipp Welte und Johann Schwenn, dem Anwalt von Wettermoderator Jörg Kachelmann, geht weiter. Hubert Burda Media geht nun juristisch wegen Diffamierung gegen den streitlustigen Anwalt vor. Schwenn hatte Burda-Manager Welte vergangene Woche in der Talkshow "Markus Lanz" vorgeworfen, Stimmung gegen seinen Mandanten Kachelmann gemacht zu haben: Welte habe "jeden deutschen Chefredakteur von Bedeutung angerufen und versucht, ihn für eine negative Berichterstattung gegen Kachelmann zu gewinnen", so die Anschuldigung von Schwenn.

Burda will den Anwalt nun zur Abgabe einer Unterlassungserklärung auffordern und diese gegebenfalls auch gerichtlich durchsetzen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Schwenn sagte der Zeitung auf Anfrage, er "freue sich auf Weltes Glaubhaftmachung". dh
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