Burda und Springer profitieren am stärksten von Google

Dienstag, 15. September 2009
Google ist für viele Verlage ein rotes Tuch
Google ist für viele Verlage ein rotes Tuch

Hubert Burda kämpft an vorderster Front gegen die Übermacht des Internet-Dominators Google. Auf der anderen Seite gehören ausgerechnet Online-Angebote von Burda zu den größten Profiteuren der Suchmaschine. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung der Suchmaschinenspezialisten The Reach Group hervor, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Vor allem die Verlage Hubert Burda und Axel Springer haben demnach ihre Seiten besonders gut für Google optimiert. Von den Unterzeichnern der Hamburger Erklärung, in der mehrere große Verlage ein weitgehendes Leistungsschutzrecht für Verlage im Internet fordern, stellt Burda mit 45 Prozent der Inhalte den größten Anteil der Verlagsinhalte bei Google. Weitere 11 Prozent entfallen auf die Angebote von Axel Springer.

Auch die Suchmaschinenoptimierer von Searchmetrics kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Wenn man zusätzlich Faktoren wie Verweildauer und Platzierung berücksichtigt, haben das Burda-Portal Focus Online und der Springer-Auftritt Welt Online die stärkste Präsenz bei Google News. dh
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