Burda strukturiert Profit-Center neu

Mittwoch, 16. September 1998

Bei Burda stehen zum Oktober tiefgreifende personelle Veränderungen an. Ziel der Maßnahmen ist es, die Struktur der Profitcenter weiter zu entwickeln. So werden zum 1. Oktober die Profitcenter nach Zielgruppen und thematischen Schwerpunkten zusammengefaßt, zusätzliche Blattmachermodelle eingeführt und die Geschäftsführung verjüngt, erklärte Geschäftsführer und Verlagskoordinator Helge Volkenand. Das Profitcenter FMC ("Freundin") wird mit dem Profitcenter "Elle" zusammengelegt. Geschäftsführer für den Bereich der klassischen Frauenzeitschriften wird Klaus-Peter Lorenz. Thomas Römer, bisher Geschäftsführer des Profitcenters "Freundin", wird aus Altersgründen den Verlag verlassen. Das Profitcenter "Bunte" bleibt unverändert, erhält jedoch mit Philipp Welte, bislang Kommunikationsdirektor von Burda, einen neuen Geschäftsführer. Christian G. Hirsch wird das Haus verlassen. DasProfitcenter Vertrieb wird in die Profitcenter Klassischer Vertrieb (Geschäftsführer: Henning Ecker) und Direktmarketing (Geschäftsführer: Jürgen Siegloch) geteilt. Der bisherige Geschäftsführer Jürgen Brandt wird eine Weltreise mit dem Segelschiff antreten. Der Verlagsbereich Berlin ("Super Illu", "Super TV") wird ein eigenständiges Profitcenter (Geschäftsführer Jochen Wolff). Die Profitcenter Senatorverlag, Verlag Aenne Burda und M.I.G. sowie die Zeitschrift "Familie und ich" werden zusammengefaßt (Geschäftsführer: Reinhold Huber). Rudolf A. Reiff, bisheriger Geschäftsführer des Senatorverlags zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Personelle Veränderungen stehen auch auf Vorstandsebene an. Burda-Vorstand für Neue Medien Peter Weidermann kehrt in die Unternehmensberatung zurück. Seine Aufgabe wird der Vorstandsvorsitzende Hubert Burda im Vorstand selbst betreuen und auch das Profitcenter Neue Medien bis auf weiteres führen. Von der Umstrukturierung erwartet Burda eine weitere Steigerung der Rentabilität. Seit Einführung der Profitcenter-Struktur vor drei Jahren konnte die Umsatzrendite des Verlags verdoppelt werden.
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