Burda stellt Amica ein und gründet Burda Style Group

Dienstag, 07. April 2009
Die Printkrise fordert mit "Amica" ein weiteres Opfer
Die Printkrise fordert mit "Amica" ein weiteres Opfer

Das Streichkonzert bei geht weiter: Hubert Burda Media stellt "Amica" ein. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das HORIZONT.NET vorliegt. Die letzte Ausgabe (06/09) liegt am 6. Mai an den Kiosken. In der konjunkturellen Situation hätte es "keine Chance auf Erfolg mehr", so Verlagsvorstand Philipp Welte in dem Brief. Gerüchte um eine Einstellung hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben. Zuletzt verkaufte der Titel 161.785 Exemplare (IVW: IV/2008), davon rund 62.000 im Einzelverkauf. Der Online Auftritt Amica.de, der von Tomorrow Focus betreut wird, soll bestehen bleiben. Im Februar hatte Welte, im Rahmen des „Change Programms", bereits „Tomorrow" und „Young" eingestellt.

Das Aus der Frauenzeitschrift ist Teil eines umfassenden Umbaus.  In München sollen die Burda People Group und der Verlag Arabellastraße integriert werden. Welte will sämtliche Mode- und Frauenmarken des Verlags („Bunte", „Elle", „Instyle", „Freundin", „Burda Modemagazin" und Starnetone) unter einem gemeinsamen Dach bündeln - der Burda Style Group

Wichtigste personelle Veränderung: Peter Levetzow, bisheriger Geschäftsführer der Burda People Group, wird  Welte beratend zur Seite stehen.

Innerhalb des neuen Unternehmens steigt Patricia Riekel, Redaktionsdirektorin und Chefredakteurin von "Bunte", zur  Herausgeberin aller Titel der Gruppe auf. Sie berichtet direkt an Welte.

Geschäftsführer der Burda Style Group wird Henning Ecker, der bisherige Geschäftsführer des Verlags Arabellastraße. Die Verlagsleiterin der Burda People Group, Andrea Laub, übernimmt als Director Finance & Operations die kaufmännische Leitung des Unternehmens. Monika Fendt, die zum 1. Mai als Director Marketing zurückkehrt, soll die Vermarktung verantworten. se
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