Burda-Webshop Ovivo wird geschlossen

Freitag, 05. Oktober 2001
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Pleitewelle Onlinewerbung Umsatz Burda


Die Pleitewelle nimmt kein Ende. Ende Oktober wird nun auch der Berliner Online-Shop Ovivo dichtgemacht. "Angesichts der geringen Umsätze aus E-Commerce und Onlinewerbung haben wir keinen Ausweg mehr gesehen", erklärt Vorstand Uwe Brodtmann gegenüber HORIZONT.NET.

Zwar habe sich das 1999 gestartete Angebot insbesondere nach dem Relaunch im Juni 2001 positiv entwickelt. So habe es etwa zahlreiche Anfragen wegen Kooperationen gegeben. "Aber ohne die entsprechenden Umsätze macht es keinen Sinn, das Angebot weiter zu betreiben", so Brodtmann weiter.

In gemeinsamen Gesprächen mit den Anteilseignern Burda und der Versandhaus-Gruppe Klingel habe man deshalb die Entscheidung getroffen, das Angebot vom Netz zu nehmen. Auch ein Insolvenzverfahren hätte laut Brodtmann keinen Sinn mehr gemacht. Deshalb habe man sich gleich für eine Liquidierung des Unternehmens ausgesprochen. Den zuletzt zwölf Mitarbeitern wurde bereits gekündigt.
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