Burda-Manager Tenbusch: "Andorfers Kündigung ist ungerechtfertigt"

Donnerstag, 03. Februar 2005
Schützenhilfe für Andorfer: Michael Tenbusch
Schützenhilfe für Andorfer: Michael Tenbusch

Der Burda-Verlag bereitet eine Anfechtungsklage beim Landgericht München gegen den Beschluss der Mitgesellschafter von RTL II vor. Am Dienstag hatten die großen Gesellschafter RTL Group (33,9 Prozent), Tele München/Disney (31,5) und Bauer-Verlag (33,9) für die fristlose Kündigung von Senderchef Josef Andorfer gestimmt. Burda ist mit 1,1 Prozent an dem Münchner Sender beteiligt.

"Die Kündigung ist weder form- und fristgerecht, noch in der Sache richtig", erklärt Michael Tenbusch, Geschäftsführer Burda Broadcast Media. Es gebe keine Gründe dafür, Andorfer abzusetzen. Der Vorwurf, der Senderchef habe dem Musiksender MTV Ausschnitte des TV-Formats "Big Brother" unentgeltlich zur Verfügung gestellt, sei nicht haltbar, so Tenbusch: "Es handelte sich um marktübliche Gegengeschäfte." is
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