Burda: Comeback für "Harper's Bazaar" in Deutschland?

Montag, 16. Mai 2011
Aufsehen erregendes Cover 2006 mit Britney Spears.
Aufsehen erregendes Cover 2006 mit Britney Spears.

Seit 1992 gibt es keine deutsche Ausgabe von "Harper's Bazaar" mehr. Das soll sich ändern. Der Burda-Verlag bestätigt auf Nachfrage Pläne, das US-Frauenmagazin neu aufzulegen. Zurzeit arbeite man an einem "Prototyp", noch sei aber nichts entschieden, betonte eine Sprecherin gegenüber HORIZONT.NET. Für die frühere deutsche Ausgabe hatte die Schweizer Marquard Media die Lizenz. Zu dem Verlag gehört auch "Cosmopolitan". Die Rechte an "Harper's Bazaar" liegen beim amerikanischen Verlagshaus Hearst. Das Unternehmen hat Lizenzen in 17 Länder vergeben, unter anderem nach Australien, Venezuela und Japan. Burda unterhält bereits geschäftliche Beziehungen zu Hearst. So bringen die Münchener in Lizenz das Frauen-Mode-Magazin "Elle" heraus, das seit Februar 2011 ebenfalls zu Hearst gehört. Der US-Konzern hatte "Elle" sowie 100 weitere Titel vom französischen Lagadère-Verlag übernommen.

"Harper's Bazaar" erschien erstmals im Jahr 1867. Weltweites Aufsehen erregte das Magazin im Jahr 2006 mit Nacktbildern der damals schwangeren und ausnahmsweise schwarzhaarigen US-Sängerin Britney Spears. Nach eigenen Angaben verkaufte der Hearst-Verlag in den USA in der zweiten Hälfte 2010 pro Monat durchschnittlich 743.062 Exemplare des Magazins. hor
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