Bunte: Klageschrift gegen Stern ist vorbereitet

Montag, 12. April 2010
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Offenbar ist im Recherchestreit "Bunte" gegen "Stern" noch nicht entschieden, wie es weitergeht. Das "Hamburger Abendblatt" hatte in seiner Ausgabe vom 10. April berichtet, dass die "Bunte" möglicherweise doch keine juristischen Schritte gegen das G+J-Nachrichtenmagazin einleitet. "Beide Geschichten des "Stern" sind, wie es in Verlagskreisen heißt, juristisch unangreifbar. Einzig im Inhaltsverzeichnis der Ausgabe vom 25. Februar findet sich eine Formulierung, die nicht ganz wasserdicht sein soll", schreibt Kai-Hinrich Renner in seiner Medienkolumne.

In München weiß man dagegen nichts von einem juristischen Rückzug. Ein Burda-Sprecher erklärte auf Anfrage von HORIZONT.NET, dass eine Klageschrift vorbereitet sei, die Verantwortlichen aber noch nicht darüber entschieden hätten, da sie noch nicht alle wieder im Hause seien. Hintergrund: Die "Bunte" soll nach zwei Berichten des "Stern" im Frühjahr 2008 die Berliner Agentur CMK beauftragt haben, die das Privatleben von Berliner Spitzenpolitikern "monatelang systematisch ausgeforscht" habe. se
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