Bundesweite Studie zur Online-Audio-Nutzung

Mittwoch, 25. Mai 2011
Klaus Gräff
Klaus Gräff

Der Webradiovermarkter RBC und die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein planen eine deutschlandweite Studie zur Nutzung von Audio-Inhalten im Internet. Die Initiatoren wollen herausfinden, welche Formate wie und warum online genutzt werden. Die FGM Forschungsgruppe Medien in Leipzig wird die Daten in Anlehnung an die Media-Analyse Radio erheben und computergestützt per Telefon befragen. Neben der Befragung via Festnetztelefon werden erstmals auch Personen zu ihrer Radionutzung befragt, die nur über ihr Handy erreichbar sind. Die These: Insbesondere "digital natives“ gehören höchstwahrscheinlich zu den Hauptnutzern der neuen Ausspielwege.

RBC-Geschäftsführer Klaus Gräff interessiert, wie die Hörer ticken: "Nutzen sie die Livestreams der etablierten UKW-Sender, singuläre Webradios oder beispielsweise auch personalisierbare Audio- und Musikprogramme?" Die Studie wird auch zeigen, wo die Webradios stehen und welche Relevanz sich auf dem Markt haben. Gräff macht sich schon seit längerem für eine einheitliche Webradio-Währung stark. Mit den Webradiosendern Raute-Musik FM und Defjay.de plant RBC eine deutschlandweite Interessenvertretung für die Gattung Webradios. hor
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