Bundesverfassungsgericht stärkt Schutz der Persönlichkeitsrechte

Montag, 02. März 1998

Der Zwang zum Abdruck einer Gegendarstellung auf der Titelseite stellt keinen unangemessenen Eingriff in die Pressefreiheit dar, so der Beschluß des Bundesverfassungsgerichtes (BVG) in Karlsruhe. Die Pflicht, Gegendarstellungen und Berichtigungen an gleicher Stelle wie den entsprechenden Artikel abzudrucken, trägt laut BVG dem Interesse der in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzten Personen Rechnung, sich wirkungsvoll zur Wehr zu setzen. Geklagt hatte der Heinrich-Bauer-Verlag.
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