Bundespräsidenten-Sprecher Martin Kothé wechselt auf Agenturseite

Montag, 19. April 2010
Martin Kothé heuert bei FD an
Martin Kothé heuert bei FD an

Martin Kothé, langjähriger Sprecher von Bundespräsident Horst Köhler, arbeitet künftig für die internationale Kommunikationsberatung FD. Die auf Finanzkommunikation, Public Affairs und Unternehmenskommunikation spezialisierte Agentur beruft Kothé mit Wirkung zum 1. Mai in die Geschäftsführung. Als Leiter des neuen FD-Standorts Berlin soll er sich um das Geschäftsfeld Public Affairs kümmern und das Beratungsangebot in diesem Bereich ausbauen. Kothé war seit dem Amtsantritt von Köhler im Jahr 2004 für die Kommunikation und Medienarbeit des Bundespräsidialamts zuständig. Davor war er fünf Jahr Kommunikationschef der FDP. Zudem arbeitete der gelernte Journalist in seiner beruflichen Laufbahn für Medien wie BBC, N-TV und verschiedene Tageszeitungen.

Schwerpunkte des Leistungsspektrums von FD Public Affairs werden politische Analyse und Strategieberatung sowie Medienmanagement und die Begleitung des Dialogs mit Meinungsbilderdnern in der Politik sein. Darüber hinaus soll Kothé an der Seite des Kapitalmarktteams von FD Kunden bei politisch relevanten Projekten in den Bereichen Fuisonen, Übernahmen und Krisen beraten.

"Wir werden unsere Mandanten künftig noch intensiver als bisher beim Dialog mit politischen Entscheidern unterstützen und freuen uns, dass wir Martin Kothé als ausgewiesenen Experten in der politischen Kommunikation für diese Aufgabe gewinnen konnten", sagt Michael Reinert, Senior Managing Director von FD in Deutschland.

Der Ausstieg von Kothé beim Bundespräsidialamt kommt nicht überraschend. Zuletzt gab es mehrere Presseberichte, die seinen bevorstehenden Abgang thematisierten. "Der Spiegel" schrieb Mitte März, Kothé habe den internen Machtkampf mit Köhlers Staatssekretär Hans-Jürgen Wolff verloren. mam 
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