BskyB baut Gewinnspanne aus

Donnerstag, 05. August 2004

Der britische Pay-TV-Anbieter British Sky Broadcasting (BSkyB) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger Abonnenten geworben als allgemein erwartet, seine Gewinne aber deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Gewinn nach Steuern im Geschäftsjahr 2003/04 (30. Juni) um 75 Prozent auf 322 Millionen Pfund (483 Millionen Euro), der Konzernumsatz um 15 Prozent auf 3,66 Milliarden Pfund. Nach den Angaben konnte BSkyB zwischen April und Juni nur 81.000 Neukunden gewinnen. Die Abonnentenzahl stieg auf rund 7,4 Millionen.

Die Firma benötigt aber pro Quartal durchschnittlich 100.000 hinzukommende Abonnenten, um ihr Ziel von 8 Millionen zuschauenden Haushalten bis Ende 2005 zu erreichen. BSkyB kündigte eine Erhöhung der Marketingausgaben um bis zu 50 Prozent im kommenden Jahr an. Die Zahl der Neuabonnenten pro Quartal ist seit 2002 mit einem Höhepunkt von damals 244 000 dramatisch gesunken. Angesichts dieser Entwicklung steht BSkyB-Chef James Murdoch, unter Druck. Er ist der Sohn des Medientycoons Rupert Murdoch, dessen Konzern News Corp fast 36 Prozent der Anteile an dem Pay-TV-Anbieter hält. nr
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