Bruttowerbebilanz 2002: Klassische Medien verlieren 4,4 Prozent an Umsatz

Donnerstag, 16. Januar 2003

Der Werbemarkt ist im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro brutto eingebrochen. Die stärksten Einbußen unter den klassischen Medien mussten nach einer Auswertung von Nielsen Media Research die Publikumszeitschriften hinnehmen, die bei den Bruttowerbeumsätzen ein Minus von 7,2 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro verbuchen. Die TV-Sender verlieren 4,2 Prozent, bleiben aber mit einem Bruttowerbeumsatz von 7,25 Milliarden Euro mit Abstand die stärkste Mediagattung.

Der Hörfunk verbucht einen Rückgang von 3,9 Prozent auf 897 Millionen Euro, der Bruttowerbeumsatz der Zeitungen sinkt um 2,9 Prozent auf 3,51 Milliarden Euro. Plakat liegt zum Jahresende bei einem Umsatz von 464 Millionen Euro (minus 0,6 Prozent).
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