Breitbandnutzer wünschen sich mehr TV auf Abruf

Donnerstag, 12. Juli 2007

Nutzer von Breitband-Internetanschlüssen sind mit dem TV-Angebot größtenteils unzufrieden. Das ist das Ergebnis einer von Motorola in Auftrag gegebenen Studie zum Thema IPTV. Demnach sind 80 Prozent der Zuschauer, die einen Breitbandanschluss haben, der Meinung, dass im Fernsehen deutlich zu viel Werbung zu sehen ist. 64 Prozent beklagen, auf eine zu geringe Anzahl von Serndern festgelegt zu sein und fast die Hälfte gibt an, dass nie das Programm läuft, das sie gerade sehen möchten. Auch Pay-TV scheint für die verwöhnten Internetnutzer keine Alternative zu sein: Fast die Hälfte aller Befragten gibt an, dass Pay-TV gemessen am Angebot zu teuer sei.

Die meisten Befragten in Deutschland wünschen sich vom auch vom Fernsehen die Flexibilität und Auswahl, die ihnen das Internet bietet: 71 Prozent hätten gerne einen größeren Einfluss auf ihr Programm, in erster Linie durch Inhalte auf Abruf. Über die Hälfte möchte gerne zeitgleich zum laufenden Programm im Internet surfen, um mehr über gezeigte Produkte zu erfahren oder Informationen über ein gerade laufendes Fußballmatch zu bekommen. Rund ein Viertel würde gerne eine laufende Live-Sendung per Pause unterbrechen können. Und 52 Prozent der befragten Deutschen träumen davon, sich Filme jederzeit für eine einmalige Gebühr anzuschauen zu können.

An der Umfrage beteiligten sich rund 2600 Breitbandnutzer aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien, davon circa 500 Befragte aus Deutschland. dh

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