Break-even für DSF in greifbare Nähe gerückt

Donnerstag, 18. Dezember 2003
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Das Deutsche Sportfernsehen sieht erstmals in seinem zehnjährigen Bestehen die Gewinnzone in greifbarer Nähe. Wie das "Handelsblatt" berichtet, hat der Sender in diesem Jahr schwarze Zahlen nur knapp verfehlt. 2004 sei mit einem "deutlich siebenstelligen Gewinn im unteren mittleren Bereich" zu rechnen, sagte DSF-Chef Rainer Hüther. 2003 seien die Erwartungen des Sportsenders übertroffen worden, der angepeilte Nettoumsatz von 85 Millionen Euro sei erreicht. 2004 will Hüther den Umsatz um 20 bis 30 Prozent steigern.

Durch den Erwerb der Bundesliga-Rechte und die Konzentration auf Fußball habe DSF auch bei den Zuschauern gegenüber dem Konkurrenten Eurosport zulegen können. Dennoch seien die 11 Millionen Euro für die Bundesliga-Rechte mit Werbung nicht zu finanzieren. Das herkömmliche Werbegeschäft macht bei DSF rund 60 Prozent der Einnahmen aus. Trotz schwachem Werbemarkt will Hüther bei der klassischen Werbung zulegen. Ein Viertel der Erlöse komme bereits aus Teleshopping. Auch von Digital-TV verspricht er sich Wachstumsimpulse. nr
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