Branding-Kampagnen und Social Media erobern digitale Kommunikation

Mittwoch, 12. Mai 2010
Der "Digital Marketing Compass" von Neo@Ogilvy
Der "Digital Marketing Compass" von Neo@Ogilvy

Das Netz etabliert sich immer stärker auch als Kanal für Markenwerbung. In Deutschland ist der Anteil der Branding-Kampagnen im Internet 2009 auf 45 Prozent geklettert, in Österreich auf 38 Prozent. Das geht aus einer Umfrage hervor, für die Neo@Ogilvy Düsseldorf Marketing- und Media-Entscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie in den digitalen Medien sowohl quantitative wie auch qualitative Marketingziele höchst effizient erreichen können", sagt Stefan Längin, Geschäftsführer von Neo@Ogilvy/Planetactive. In Zukunft werde das digitale Marketing "einen immer größeren Anteil an den lukrativen Budgets für die Markenwerbung beanspruchen", sagt Längin voraus.

Auch Facebook, Twitter und Co sind auf dem besten Weg, sich fest im Marketing-Mix vieler Unternehmen zu etablieren. Laut Studie wollen die Entscheider in allen drei Märkten Social Media im Jahr 2010 deutlich stärker nutzen als noch im vergangenen Jahr.

Die Werbekrise hat - zumindest laut Umfrage - im vergangenen Jahr zu keinem Einbruch der Spendings im Online-Marketing geführt. Vier von fünf Befragten geben sogar an, 2009 mehr in Online-Werbung gesteckt zu haben als im Vorjahr. Lediglich 5 Prozent haben die Investitionen verringert. Auch die künftige Entwicklung des Online-Marketings sehen die befragten Entscheider positiv. Fast alle Befragten glauben, dass sich der Kommunikationsmix aufgrund des veränderten Medien-Konsums weiter zugunsten des Internets wandeln wird. Als Verlierer werden die klassischen Medien - mit Ausnahme von TV und Außenwerbung - gesehen.

Für die achte Ausgabe der Studie "Digital Marketing Compass" befragte Neo@Ogilvy im Dezember Media-Entscheider aus Deutschland (Netto-Stichprobe: 65), Österreich (41) und der Schweiz (54).  mas
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