Boris Becker kann bei Kabel Eins nicht punkten

Mittwoch, 01. Juni 2011
Boris Becker in Aktion bei den Renovierungsarbeiten
Boris Becker in Aktion bei den Renovierungsarbeiten

Aus in der ersten Runde: Boris Becker war gestern Abend zur Primetime auf Kabel Eins im Einsatz. Für das Format "Boris macht Schule" brachte der ehemalige Tennisstar gemeinsam mit Schülern und einem Expertenteam die Berliner Georg Weerth-Oberschule in Berlin-Friedrichshain auf Vordermann. In ihrem ursprünglichen Zustand erinnerte sie ihn an ein Gefängnis: "Die Schule sieht aus, als wären wir im tiefsten Afrika", sagte Becker. Doch bei den Zuschauern kam die Doku allem Einsatz zum Trotz nicht an.  Offenbar hatte man das Ergebnis bei Pro Sieben Sat 1 bereits geahnt: "Boris macht Schule" war dereinst als Serie auf Sat 1 geplant. Jetzt lief sie einmalig beim kleinen Schwestersender Kabel Eins. Doch selbst dort konnte Boris kaum punkten: Insgesamt haben sich nur 640.000 Zuschauer für das Projekt begeistern können, das reichte beim Gesamtpublikum lediglich für einen Marktanteil von 2,1 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 3,0 Prozent Marktanteil nicht viel besser aus. Zum Vergleich: "The Biggest Loser" erzielte auf diesem Sendeplatz zuletzt durchschnittlich 4,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum, bei der werberelevanten Zielgruppe sogar 7,0 Prozent.

Obwohl die Quotenansprüche von Kabel Eins mit durchschnittlich 5,7 Prozent Marktanteil im April sehr viel niedriger sind als bei Sat 1 mit einem Senderschnitt von 11,2 Prozent, ist die Becker-Doku damit gefloppt. Auf der Internetseite von Kabel Eins wird die Sendung offiziell noch als Pilotfolge bezeichnet. Aus dem Sender heißt es, dass man in Gesprächen mit Herrn Becker sei. Angesichts der enttäuschenden Quoten dürfte die erste allerdings auch die letzte Folge gewesen sein. hor
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