Booz & Company-Analyse: Handel muss Vertriebskanäle verknüpfen

Mittwoch, 19. September 2012
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Die Bedeutung des Online-Einkaufs wächst. Insbesondere für Musik, Reisen und Bücher gehen Verbaucher auf Shoppingtour ins Netz. Daher müssen Unternehmen verstärkt Geschäftskonzepte für Cross-Channel-Integration entwerfen, um erfolgreich zu sein, rät die Strategieberatung Booz & Company. Allein in Westeuropa würden mittlerweile zehn Prozent des gesamten Einzelhandel-Umsatzes online erwirtschaftet, weiß das US-Beratungsunternehmen. Das bringe auch die Consumer & Retail-Branche zunehmend in Zugzwang. Wobei die einzelnen Branchen unterschiedlich betroffen sind. Bei Lebensmittel und Kosmetika, aber beispielsweise auch bei Möbeln spiele der Online-Einkauf noch keine bedeutsame Rolle.

Wenn aber Shoppingtouren mittlerweile vielfach im Internet bei Google oder Facebook beginnen, müssen laut Booz & Company Cross-Channel-Strategien her, die das vertriebskanalübergreifende Verbraucherverhalten berücksichtigen. Hierfür seien fünf Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen: 1. Die Unternehmensorganisation und -prozesse müssen so umgestaltet werden, dass Konflikte der Vertriebskanäle untereinander minimiert werden; 2. Optimierung von Abläufen und Logistik; 3. Errichtung einer gemeinsamen IT-Infrastruktur; 4. Es müssen technisch ausgefeilte Lösungen für Busines Intelligence und Customer Relationship Management her; 5. Die Unternehmenskultur muss neu definiert werrden. Mehr zur Analyse „Cross-Channel Integration in Retail" gibt es hier. fo
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