Boomjahr für den Deutschen Fachverlag

Dienstag, 20. März 2001

Die Fachinformation bleibt ein lohnendes und journalistisch spannendes Geschäft. Auch der Deutsche Fachverlag hat im vergangenen Jahr vom Boom der Branche profitiert. So erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2000 einen Gesamtumsatz von 275,1 Millionen Mark - ein Zuwachs von 7,5 Prozent. Das Umsatzergebnis beträgt 5 Prozent (nach Steuern), darüber hinaus erwirtschaftete die Verlagsgruppe 10 Prozent operativen Cash-Flow.

Vor allem im Inlandsgeschäft legte der DFV mit einem Plus von 8,1 Prozent auf 222,4 Millionen Mark deutlich zu. Die Umsätze der ausländischen Tochtergesellschaften lagen bei 52,7 Millionen Mark. Klaus Kottmeier, Sprecher der DFV-Geschäftsführung: "In einem immer schnelllebigeren Medienmarkt ist diese Beständigkeit und Kontinuität keine Selbstverständlichkeit. Unser wirtschaftlicher Erfolg beruht unter anderem darauf, dass wir uns auf Fachkommunikation konzentrieren und immer mit Augenmaß expandieren." Mit 850 Beschäftigen gab es auch im Personalbereich nochmals einen Zuwachs um 40 Mitarbeiter.

Mit den drei größten Fachmedientiteln, der "Lebensmittel-Zeitung", "Textilwirtschaft" und "HORIZONT" ist der Verlag unter den Top 10 Fachzeitschriften in Deutschland (nach Brutto-Anzeigenumsatz) gleich dreimal vertreten - die drei Objekte repräsentieren zugleich etwa die Hälfte des DFV-Gesamtumsatzes. Der Umsatz der Fachzeitung "HORIZONT", die im Februar 2001 mit einem weiteren Spin-off, der Monatszeitschrift "HORIZONT SPORT-BUSINESS" auf den Markt gekommen ist, steigerte sich im Jahr 2000 um 28,6 Prozent auf 28,8 Millionen Mark. Der gesamte Geschäftsbereich von "HORIZONT" inklusive der Sonderveröffentlichungen von "HORIZONT" Productions und dem Seminar- und Veranstaltungsprogramm erreichte ein Umsatzvolumen von 31,9 Millionen Mark - ein Plus von 26,1 Prozent.

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