Börsenaufsicht befreit News Corp. von Pflichtangebot für Premiere

Montag, 02. Februar 2009
Rupert Murdoch kommt um ein Pflichtangebot für Premiere herum
Rupert Murdoch kommt um ein Pflichtangebot für Premiere herum

Der angeschlagene Pay-TV-Anbieter Premiere hat eine wichtige Hürde auf dem Weg zu frischem Kapital genommen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Hauptanteilseigner von Premiere, den Medienkonzern News Corp., von einem Pflichtangebot für die anderen Aktionäre befreit. Damit ist der Weg frei für eine Kapitalerhöhung. News-Corp-Eigner Rupert Murdoch hatte diese Entscheidung zur Bedingung für eine Finanzspritze gemacht. Damit muss Murdoch den anderen Aktionären kein Pflichtangebot unterbreiten, sobald seine Anteile an Premiere die Schwelle von 30 Prozent überschreiten. Derzeit hält News Corp. rund 25 Prozent an dem Unternehmen. Die Kapitalerhöhung hat ein Volumen von 450 Millionen Euro und wird von News Corp abgesichert. Die Kapitalerhöhung sichert Premiere auch neue Kredite. dh
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