Bislang 29 Bewerber für DVB-H-Frequenzen

Mittwoch, 25. April 2007

Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hat erstmals über die Vergabe der DVB-H-Frequenzen für mobiles Fernsehen beraten. Nach Ablauf der Bewerbungsfristen in den meisten Bundesländern haben sich bislang 29 Interessenten für das Pilotprojekt beworben. Dazu gehören unter anderem Pro Sieben Sat 1 Media, die Sender der RTL-Gruppe, Premiere, die Produktionsfirma UFA, die Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone und O2, Hörfunkgruppen wie Regiocast, RTL Radio oder das Konsortium Big 5 (Radio/Tele FFH, Antenne Bayern, Radio FFN, Antenne Niedersachsen und Radio Hamburg) sowie unabhängige Plattformbetreiber wie Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) oder Neva Media. Keine eigenen Bewerbungen haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten abgegeben; sie gehen davon aus, dass ihnen ein bestimmtes Kontingent an Programmen zusteht, die kostenfrei und unverschlüsselt übertragen werden müssen.

Die letzten Ausschreibungsfristen laufen Ende Mai ab. Danach wollen die 14 Landesmedienanstalten in einem koordinierten Verfahren über die Vergabe der Frequenzen entscheiden. Eine Entscheidung soll bis zum Herbst fallen. Die ersten Handy-TV-Programme über DVB-H könnten ab Anfang 2008 starten. dh

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