Bis zu 22 Prozent sahen die WM-Spiele außer Haus

Freitag, 07. Juli 2006
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Die Außer-Haus-Nutzung des Fernsehens hat während der Fußball-WM beträchtliche Ausmaße erreicht. Laut IP Deutschland lagen die tatsächlichen Reichweiten bis zu 1,5 Millionen Zuschauern über den Messwerten der GfK. Während der von RTL übertragenen Begegnung am 11. Juni sahen 16 Prozent der 14- bis 49-Jährigen außerhalb der eigenen vier Wände fern. Bei den männlichen Zuschauern lag die Außer-Haus-Nutzung bei 18 Prozent, bei den 14- bis 29-jährigen Zuschauern sogar bei 22 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa unter 2500 Personen, die IP Deutschland in Auftrag gegeben hat. Die meisten Menschen, die die Spiele nicht vor dem heimischen Fernsehgerät verfolgten, sahen demnach bei Freunden oder Verwandten fern (bis zu 12 Prozent). An zweiter Stelle liegen Kneipen und Bars sowie öffentliche Großleinwände mit jeweils rund 5 Prozent. Andere Orte wie der Arbeitsplatz, Ferienhäuser, Flughäfen oder Bahnhöfe wurden nicht abgefragt.

Würde man die von der Reichweitenmessung der AGF/GfK nicht erfassten Außer-Haus-Zuschauer zu den gemessenen Werten hinzu addieren, kämen laut IP Deutschland bis zu 1,5 Millionen Zuschauer pro Spiel hinzu. "Fan-Partys, Public Viewing und künftig auch mobile TV-Nutzung generieren zusätzliche Kontake, die wir nicht ignorieren dürfen, wenn wir die tatsächliche Leistung des Werbeträgers Fernsehen angemessen beeurteilen wollen", kommentiert Florian Ruckert, Geschäftsleiter Marketing bei der IP Deutschland die Ergebnisse. dhe

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