Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel werden DSDS-Juroren

Montag, 24. September 2012
Die neue DSDS-Jury: Dieter Bohlen, Bill und Tom Kaulitz und Mateo (v.l.)
Die neue DSDS-Jury: Dieter Bohlen, Bill und Tom Kaulitz und Mateo (v.l.)


RTL hat die neue Besetzung der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" nun auch offiziell bestätigt: In der Jubiläumsausgabe der Castingshow sitzen die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel und Mateo, Gründer und Sänger der Band Culcha Candela neben Stammjuror Dieter Bohlen über die Kandidaten zu Gericht.
Auch wenn die Verpflichtung der beiden Brüder von Tokio Hotel keine Überraschung mehr ist - DWDL.de hatte bereits Mitte September über die neue Jury berichtet - ist RTL damit ein echter Coup gelungen. Abgesehen vielleicht von Dieter Bohlen selbst konnte die Castingshow bislang nicht mit echten Superstars aufwarten. Die ungeheure Popularität von Tokio Hotel dürfte ihre Wirkung auf die Zuschauerzahlen von "DSDS" sicherlich nicht verfehlen - zumal sich die Kaulitz-Brüder in den vergangenen zwei Jahren weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatten.

Die vergangene Staffel von "DSDS"war im Frühjahr trotz insgesamt guter Zuschauerzahlen mit einem neuen Allzeittief zu Ende gegangen. RTL hatte daher direkt nach dem Ende der neunten Auflage tiefgreifende Änderungen und eine neue Jury angekündigt. Auch Moderator Marco Schreyl muss in der neuen Staffel Platz machen für Daniel Hartwich.

Für Bill und Tom Kaulitz dürfte "DSDS" auch einen willkommene Bühne sein, um nach zwei Jahren Pause ihr neues Studioalbum zu promoten, an dem die Band gerade arbeitet. "Wir haben uns die letzten Jahre versucht komplett aus der Öffentlichkeit rauszuziehen, um ins Studio zu gehen und uns vor allem mal eine Pause zu gönnen. Dieses Jahr hat es bei der Anfrage von DSDS einfach gepasst und wir können es neben der aktuellen und fortlaufenden Studioarbeit gut realisieren", sagt Bill Kaulitz. Den letzten Anstoß habe allerdings Aerosmith-Frontmann Steven Tyler gegeben, der im vergangenen Jahr Juror in der US-amerikanischen Version der Castingshow, "American Idol" war. "Wir finden es genau richtig, dass Castingformate auf echte Künstler als Juroren setzen und so eine andere Ernsthaftigkeit und musikalischen Anspruch bekommen," betont Tom Kaulitz. dh
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