Bild bleibt Kaufzeitung

Freitag, 26. November 2004

Die "Bild"-Zeitung wird an ihrem Vertriebskonzept nichts ändern. Gerüchte, wonach die "Bild"-Zeitung ihre sinkende Auflage durch eine Abozustellung in großem Stil kompensieren werde und zu diesem Zweck bereits entsprechende Markttests in deutschen Großstädten vorbereite, dementierte Axel Springer. "Es gibt keine Pläne ,Bild' flächendeckend im Abonnement anzubieten", sagt Springer-Sprecher Tobias Fröhlich. Hauptstandbein des Vertriebs sei auch künftig der Verkauf über Kiosk und Discounter - derzeit knapp 120.000 Verkaufsstellen bundesweit.

Im 3. Quartal dieses Jahres verkauft das Boulevard-Blatt rund 3,8 Millionen Exemplare täglich. Die Möglichkeit des Abonnements, die es derzeit in Cottbus und München gebe, begründet Springer zum einen mit der speziellen Konkurrenzsituation ("20 Cent") und der vertrieblichen Kooperation mit der "Süddeutschen Zeitung" in München. Bei der "BamS" hingegen möchte der Verlag hingegen künftig die Hauszustellung forcieren. nr
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