Beyens übernimmt deutsche Interbrew-Spitze

Montag, 04. Oktober 2004

Der belgische Braukonzern Interbrew hat Alain Beyens, 43, zum neuen Chef von Interbrew Deutschland ernannt. Beyens tritt sein Amt im Januar 2005 an und folgt auf Michael Beck, 53, der das Unternehmen verlässt. Zugleich übernimmt Beyens die Gesamtverantwortung für den neuen Geschäftsbereich Deutschland, Italien und Spanien.

Der Belgier ist nach einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium seit über 18 Jahren erfolgreich in der Bierbranche tätig, zuletzt bei Interbrew in der Doppelfunktion als Verantwortlicher für die Region Belgien-Niederlande-Frankreich-Luxemburg und als Geschäftsführer von Interbrew Belgien. Im Rahmen seiner Tätigkeit hat Beyens, der fließend Deutsch spricht, bereits enge Kontakte mit dem deutschen Interbrew Management aufgebaut und sich intensiv mit dem deutschen Markt befasst.

Zu Interbrew Deutschland gehören die Brauereien Diebels, Beck & Co, Gilde, Hofbrauhaus Wolters und die Hasseröder Brauerei. Hinzukommen werden im Herbst die Münchner Spaten-Franziskaner-Löwenbräu-Gruppe und die Stuttgarter Dinkelacker-Schwaben Bräu-Gruppe. Damit wird Interbrew das zweitgrößte Brauunternehmen Deutschlands sein und über einen Marktanteil von 11 Prozent verfügen. ork
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