Bewegung im Digital-TV-Markt

Mittwoch, 20. Mai 1998

"Wir haben der Parallelvermarktung zugestimmt. Das ist ein außerordentlich großes Zugeständnis", so Rolf Schmidt-Holtz, CEO der CLT-Ufa, auf der Bilanz-Pressekonferenz: "Weiter geht es nicht, dennsonst ist kein rentables Business mehr möglich." Die Kosten infolge nicht realisierter Umsätze hätten sich bereits durch die Verzögerung des Verfahrens deutlich auf über 100 Millionen Mark summiert. "Eine Wettbewerbssituation, wie sie sich die Kommission ursprünglich vorgestellt hat, ist nicht machbar", so Schmidt-Holtz. Im Falle eines Neins aus Brüssel werde Premiere weiter digital entwickelt. Auf die Frage, ob man dann Kirch in seiner finanziellen Misere hängen lasse, antwortete Schmidt-Holtz: "Die CLT-Ufa ist nicht die Caritas. Wir sind nicht dazu da, Partnern zu helfen, sondern Premiere erfolgreich zu machen." Mehr dazu, die Forderungen des Verbandes Privater Kabelnetzbetreiber (ANGA) unter http://www.horizont.net/topstories.
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