Bettina Schausten nimmt Stellung zu 150-Euro-Frage

Freitag, 06. Januar 2012
Bettina Schausten leitet das ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin (Bild: ZDF/Sascha Baumann)
Bettina Schausten leitet das ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin (Bild: ZDF/Sascha Baumann)

150 Euro sind kein Pappenstiel. Das musste ZDF-Moderatorin Bettina Schausten nach dem Interview mit Bundespräsident Christian Wulff leidvoll erfahren. Die Äußerung, sie würde für Übernachtungen bei guten Freunden bezahlen, brachte Schausten den geballten Spott der Web-Community ein. Nun rechtfertigte sich die Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios in einem Interview. Gegenüber der "FAZ" sagte Schausten, sie würde Freunden kein Geld für Übernachtungen abknöpfen. "Nein, natürlich nehme ich kein Übernachtungsgeld für meine Gästematratze, darum ging es auch nicht", so die 46-Jährige. Vielmehr sei es im Gesprächskontext darum gegangen, "ob man als Ministerpräsident wirklich kostenlosen Urlaub bei Millionärsfreunden annehmen darf." Zugleich bekräftigte Schausten jedoch, sie habe bereits für Urlaubsaufenthalte bei Freunden einen "finanziellen Beitrag" geleistet.

Im Netz war kurz nach dem Interview eine Welle des Spotts über die Journalistin hereingebrochen. Auf Facebook wurde die Gruppe "Fr. Schausten muss ihre bezahlten Übernachtungen bei Freunden offen legen" gegründet, die mittlerweile über 7.500 Mitglieder zählt. ire
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