Beteiligung: Vodafone steckt Millionenbetrag in Qype

Dienstag, 23. November 2010
Qype kriegt Finanzspritze von Vodafone
Qype kriegt Finanzspritze von Vodafone

Vodafone verstärkt sein Engagement im Mitmach-Internet. Die britische Telekommunikationsmarke wird Teilhaber beim Empfehlungsportal Qype.com. Vodafone Ventures, die Wagniskapital-Tochter des Mobilfunkers, lässt sich den Einstieg satte 3,5 Millionen Euro kosten. Weitere 3 Millionen Euro erhält Qype von den bestehenden drei Investoren Advent Venture Partners, Partech International und Wellington Partners.
Qype-CEO Ian Brotherston
Qype-CEO Ian Brotherston
Qype
betreibt eine Plattform, auf der unter anderem Dienstleister, Orte, Restaurants und Veranstaltungen bewertet werden können. Nach eigenen Angaben ist die im März 2006 gestartete Plattform mit über 158.000 Städten, mehr als 600.000 bewerteten Geschäften und rund 17 Millionen Unique Visitors das größte lokale Empfehlungsportal Europas.

Das zusätzliche Kapital will Qype in die Weiterentwicklung des Mobilgeschäfts stecken. Hier ist das Unternehmen bereits mit verschiedenen Applikationen fürs iPhone sowie für Android-Handys und Blackberry-Geräte aktiv, die bereits mehr als eine Million Mal heruntergeladen wurden. "Die Zukunft liegt im Mobilbereich und wir sind permanent damit beschäftigt, neue Funktionen und Möglichkeiten für die Nutzer zu entwickeln", sagt Qype-CEO Ian Brotherston. Im Fokus stünden künftig vor allem standortbezogene Dienste.

Vodafone lässt sich sein Millionen-Investment mit einer Markenpräsenz auf dem Produkt vergüten. Die Vereinbarung sieht vor, dass eine Co-Branding-Version von Qype auf von Vodafone unterstützten Handys vorinstalliert wird, darunter Blackberry- und Android-Geräte. Dies soll für alle europäischen Vodafone-Kernmärkte gelten, also Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, die Niederlande und Irland. mas
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