Besserverdiener nutzen mobiles Internet am meisten

Donnerstag, 21. Juli 2011
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Das Interesse am mobilen Internet steigt weiter in Deutschland. Rund ein Drittel der Bevölkerung reizt die Möglichkeit, überall online sein zu können. Besonders wichtig scheint das den Besserverdienern zu sein, ganze 49 Prozent derjenigen mit einem Nettoeinkommen über 4.000 Euro nutzen mobiles Internet. Diese Ergebnisse stammen aus einer Umfrage des Bundesverbands digitale Wirtschaft (BVDW) und des Marktforschungsinstituts Yougov. Gegenüber der ersten Erhebung vor drei Jahren, stieg das Interesse am mobilen Internet um 12 Prozent. 2008 hatten 21 Prozent der Deutschen dieses bekundet. Yougov-Vorstand Holger Geißler sieht das als wichtigen Indikator, dass Internetnutzung immer stärker über mobile Endgeräte stattfinden werde. Ein Grund dafür seien auslaufende Mobilfunkverträge, die den Verbrauchern die Option bieten, auf Smartphones mit Datenflatrate umzusteigen.

Nicht überraschend sind die Ergebnisse nach Altergruppen aufgeteilt: Bei den 16- bis 24-Jährigen wollen 65 Prozent mobiles Internet nutzen, aber je älter die Befragten waren, desto geringer ist dieses Interesse. Lediglich 17 Prozent der über 55-Jährigen haben den Wunsch, mit ihrem Handy zu surfen.

Im Juni 2011 stellte der BVDW gemeinsam mit Google Deutschland anhand aktueller Studienergebnisse fest, dass rund 12 Millionen private Smartphone-Nutzer in Deutschland und damit etwa 18 Prozent der volljährigen Gesamtbevölkerung im mobilen Internet unterwegs sind. hor
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