Bertelsmann mit Musikgeschäft im Minus

Montag, 01. September 2003

Der Medienkonzern Bertelsmann hat laut "Spiegel"-Informationen im 1. Halbjahr 2003 hohe Verluste im Musikgeschäft zu verzeichnen. Die Musiksparte BMG liege rund 70 Milliarden Euro unter dem geplanten Ergebnis, womit für das Musikgeschäft insgesamt Halbjahresverluste von 200 Millionen Euro aufliefen.

Gründe dafür seien der weltweite Einbruch des Musikmarktes und die Restrukturierungskosten von rund 60 Millionen Euro, die nach der Übernahme der Plattenfirma Zomba entstanden seien. Dennoch wollten die Musikmanager bis Ende des Jahres wie im Vorjahr einen operativen Gewinn von 125 Millionen Euro erreichen. Dabei setzten sie auf die verspäteten Veröffentlichungen von Stars wie Dido und Outlandish und vor allem auf das Weihnachtsgeschäft.

Ein weiterer Grund zur Sorge sei für Bertelsmann die Verlagsgruppe Random House, die im 1. Halbjahr fast 50 Millionen unter dem geplanten Ergebnis liege. sch
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