Bertelsmann gibt Pläne zur Ullstein-Übernahme auf

Donnerstag, 03. Juli 2003

Die Bertelsmann-Tochter Random House zieht die Pläne zur vollständigen Übernahme der Verlagsgruppe Ullstein Heyne List zurück. Das Unternehmen hatte die Verlagsgruppe im Februar vom Axel Springer Verlag gekauft, vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts. Nun will Random House auf die Verlage Ullstein, List, Econ, Claassen, Propyläen sowie kleinere Aktivitäten verzichten und lediglich den Taschenbuchverlag Heyne behalten.

Bereits Ende Mai warnte das Kartellamt, dass Bertelsmann bei einer Übernahme der gesamten Verlagsgruppe im Taschenbuchmarkt auf einen Anteil von 40 Prozent käme. Nach dem neuen Szenario läge der Marktanteil unter den kritischen 30-Prozent. Die Genehmigung des Kartellamts wird in frühestens zwei Wochen erfolgen. ra
Meist gelesen
stats